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Gewöhnlicher Feld­rittersporn

(Delphinium consolida)

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15 — 50 cm indigen LC
Consolida regalis
Synonyme: Consolida regalis, Ackerrittersporn. Therophyt, coll-mont. Das blaue (blauviolette) Perigon ist lang gespornt. Es ist mur 1 Stempel vorhanden, 2 Nektarblätter sind miteinander verwachsen. Der Blütenstand ist lockerblütiger, rispig. Die Blätter sind kurz gestielt und in fädliche Lappen zerschlitzt. Balgfrucht (Lit). Die Pflanze ist giftig. Die Art kommt indigen nur in Nord-Tirol, Steiermark, Ober- und Niederösterreich, Wien und Burgenland vor. Sie ist im alpinen Naturraum und in den Alpenvorländern stark gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Consolida regalis
19.06.2016 Pucking
 
Consolida regalis
Beim oberflächlichen Hinsehen kann man oft nur die blau-violetten Blüten ausmachen.
 
Consolida regalis
 
 
Consolida regalis
17.08.2006 Kogelsteine
 
Consolida regalis
 
 
26.07.2005 Schottergrube in Weißkirchen
 
Consolida regalis
 
 
Consolida regalis
24.06.2012 Unterbergern
 
Blüten
 
 
Blüten
 
 
Blätter
07.06.2014 Most Raša

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1117. D. Consolida L. (Feld-R.)
Wurzel spindelig, dünn, gedreht senkrecht absteigend. Stengel 1— 1,5' hoch, ausgesperrt - ästig, nebst Blättern und Blüthenstielen von angedrückten, kurzen Härchen graulichgrün. Blätter 3schnittig - vieltheilig mit linealen, ganzrandigen Zipfeln, untere gestielt, die oberen sitzend, die obersten blüthenastständigen schuppenartig. Blüthen in kurzen, armblüthigen, lockeren Trauben am Ende des Stengels und der Aeste. Kelch und Krone dunkelazurviolett, sehr selten weiss. Kronblätter alle 4 verwachsen eine einblättrige, 3lappige, einfach gespornte Krone bildend. Kronsporn in den fast 0,75" langen, allmälig pfriemlich verdünnten, aufwärts gerichteten, blassblauen Kelchsporn eingesenkt. Kapseln einzeln, länglich, kahl.
Juni — Aug.


Auf Saat- und Stoppelfeldern, Brachen mit lehmigem, thonigem und dabei kalkreichem Boden, besonders über Traunalluvium der Haide, überhaupt in den Ebenen des Gebietes gemein, in Alpenthälern aber fehlend.
D. Ajacis L. der Gärten hat flaumige Kapseln und einen einfacheren Stengel.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 372), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 09.03.2026

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