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Birnbaum

(Pyrus communis agg.)

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3 — 20 m indigen NE
Früchte, Blätter
Synonym: Pyrus domestica. Makrophanerophyt, coll-mont. Die fleischigen, süßen Früchte sind 6 — 16 cm lang, Mostbirnen aber meist höchstens 6 cm. Sie haben stets einen verschmälerten Grund, typisch "birnenförmig". Die kahle, kerbsägige oder auch ganzrandige Laubblattspreite variiert zwischen 5 — 8 cm Länge und 4,5 — 5,5 cm Breite (Lit). Der Geschmack der Mostbirnen ist weniger süß und ziemlich adstringierend. Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Obstbau
Aufnahmen: 10.08.2026 Apfelhof Roitner, Mistelbach
 
23.04.2005 Pucking
 
Blüten
 
 
austreibende Blätter
10.04.2020 Pucking
 
Birnbam
27.05.2017 Schauern (bei St. Aegidi)
 
Mostbirne
Die Oberseite der Blätter von Mostbirnen ist glänzend, die Unterseite etwas filzig behaart.
 
Mostbirnen
Aufnahmen: 07.08.2026 Puckinger Leiten und St. Leonhard (Garten)
 
Pyrus communis
 
 
Pyrus communis
Der Aufbau der Frucht entspricht dem des Apfels.    
 
Pyrus communis
Die äußeren Zellen haben vielleicht Korkstoff eingelagert.    
 
Pyrus communis
 
 
Pyrus communis
Am interessantesten sind die Nester aus Steinzellen, die im Fruchtfleisch verteilt anzutreffen sind.    
 
Pyrus communis
 
 
Pyrus communis
 
 
Pyrus communis

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1420. P. communis L. (Gemeiner B. — Holz- oder wilder Birnbaum.)
Baum bis 40' hoch, mit rissiger Rinde, aufrecht abstehenden, dornigen, cultivirt wehrlosen Aesten und Zweigen. Blätter rundlich, elliptisch oder eiförmig, kleingesägt oder fast ganzrandig, zugespitzt, gestielt, oberseits glatt, kahl, unterseits in der Jugend wollig, filzig, im Alter verkahlend, glänzend, steif, seltener lockerfilzig, matt, weich. Blattstiele fast so lang als das Blatt. Blüthen in aufrechten Doldentrauben. Kronblätter 5, weiss, rundlich. Staubknoten purpurroth. Griffel 5, frei. Früchte (Birnen) kugelig oder kreiselförmig mit gegen den Stiel zu verschmälerter, nicht eingetiefter Basis, im wilden Zustande klein, grün, herbe, reif: bräunlich, teigig, geniessbar.
April — Mai


Allenthalben als Mostobst gepflanzt und in Wäldern, Auen, Dörfern, an Strassen, in Wiesen sowohl niedriger und gebirgiger Gegenden besonders über Donaualluvium, Granit, Gneiss gemein. Die Stammart aller veredelten Birnsorten, die an Form, Grösse und Ueberzug der Blätter, an Gestalt und Geschmack der Früchte ungemein abändern. Gedeiht an geschützten Stellen gezügelt noch in Höhe von 3000' ohne Unterschied des Bodens.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 182), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 12.08.2026

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