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Gewöhnlicher Löwenzahn

(Taraxacum officinale agg.)

 
Taraxacum gesamt
Aufnahme: 22.04.2018 Pucking
Die Blätter sind schrotsägeförmig gezähnt. Die verdickte Pfahlwurzel enthält bis 40% Inulin. Wer im Rasen des Gartens keinen Löwenzahn haben will, muss die Wurzeln ausstechen. Da diese aber sehr tief in den Boden vordringen, kann fast nie die gesamte Wurzel erreicht werden und aufgrund der hohen Regenerationsfähigkeit wird die Pflanze wieder austreiben. Ökologisch betrachtet, ist der Löwenzahn allerdings weitaus wertvoller als ein Rasen, der keine verzehrbaren Früchte hervorbringt.
Der röhrige Stängel enthält einen bitter schmeckenden Milchsaft. Drückt man einen abgerissenen Stängel an einer Seite flach und bläst von dieser Seite Luft durch, so kann man dadurch lustig schnarrende oder quieckende Töne erzeugen.
 
Blütenstand
05.04.2020 Pucking
Bienenweide und Hasenfutter. Aus jungen Rosettenblättern kann man einen Salat zubereiten. Aus den Körbchen kann der "Löwenzahnhonig" gewonnen werden. Die trockenen Pappushaare bilden den "Fallschirm" der Pusteblume.
 
Taraxacum officinale
 
 
Taraxacum officinale
19.04.2008 Traunau bei Pucking    
 
Fruchtstand
28.04.2010 Pucking
 
Flugsamen
05.05.2020 Pucking
 
Löwenzahnwiese
09.04.2020 Am Radweg zwischen Pucking und Weißkirchen
 
Standort
Der selbe Standort am 25.04.2020