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Gewöhnliche Kuckucksnelke

(Lychnis flos-cuculi)

V - VII Home mäßig fette Feuchtwiesen
30 - 80 cm indigen LC
Blüte, 5 Griffel
Synonyme: Silene flos-cuculi, Gugerlbleaml. Hemikryptophyt, coll-mont(-sa). 5 Griffel, 10 Staubblätter; purpurrosa Kronblätter, deren Platte 4-teilig sind. Die Blütenstiele sind kurzhaarig, der Kelch ist kahl mit 10 erhabenen, dunkleren Nerven (Lit).
 
Blüte, Kelch
Aufnahmen: 27.05.2018 Schöneben, Ulrichsberg
 
Blüten
 
 
Standort
Aufnahmen: 05.06.2015 Bernerau
 
Standort
Die Halblichtpflanze gedeiht an mäßig warmen Standorten auf gut durchfeuchteten, aber nicht nassen Böden. Bezüglich Basen- oder Säuregehalt und auch Nährstoffgehalt stellt sie keine besonderen Ansprüche (Lit).
 
Blütenstand
 
 
Kelche
Aufnahmen: 28.07.2013 Planneralm
 
altes Dia
Aufnahme: Sommer 1988, Landshaag bei Aschach, Oberösterreich

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1313. L. Flos cuculi L. (Kuckucks-L. — Gugerblüml.)
Wurzel spindeligästig, meist kriechend, sprossend, meist 1stengelig. Stengel 1—2' hoch, mehr oder weniger kurzhaarig, oft purpurroth überlaufen, unter den Gelenken etwas klebrig, einfach oder oben gabelspaltig, ästig. Blätter dunkelgrasgrün, oft röthlichgefleckt, ganzrandig, spitz oder zugespitzt, kahl oder an der Basis kurzgewimpert, die unteren lanzettlich, keilig in den Blattstiel herablaufend, die oberen lineallanzettlich, sitzend. Blüthen in einer endständigen, rispenförmigen Trugdolde. Kelche walzlichglockig, kahl, purpurrothgeschminkt und 10 streifig. Kelchzähne eiförmig, spitz. Kronen rosenroth. Platten handförmig-4theilig, mit linealen Zipfeln. Kronschlund mit gezähnten Krönchen.
Mai — Juli.


Auf feuchten, reichlich gedüngten Wiesen, auf Hoch- und Grünlandsmooren, an Holzlichtungen, besonders auf thonbestreutem mergeligen Boden in niedrigen und bergigen Gegenden des Gebietes allgemein verbreitet, bildet an manchen Stellen z. B. in der Au bei Wartberg und auf Wiesen bei Leonstein lange, rosenrothe Streifen, durch massenhaftes Vorkommen von Ferne einen prachtvollen Anblick gewährend."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 82), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.

 

 Letzte Bearbeitung 24.07.2023