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Krauser Ampfer

(Rumex crispus)

VI — VIII Home Gräben, feuchte Äcker, Fettweiden
30 — 150 cm indigen LC
Rumex crispus
Synonym: Lapathum crispum. Hemikryptophyt, coll-mont. Die stark krausen und am Grund keilig verschmälerten Laubblätter schmecken nicht sauer. Die inneren Perigonblätter sind ganzrandig und haben eine Schwiele. Die Spreite der Grundblätter ist viel länger als breit (Lit). Die sehr häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Rumex crispus
 
 
Rumex crispus
 
 
Habitus
Aufnahmen: 18.06.2016 Purbach
 
Rumex crispus
 
 
Rumex crispus
 
 
Rumex crispus
Innere Perigonblätter fast ganzrandig. Aufnahmen: 23.07.2014 Wald bei Panidorf (Schwarzenberg)

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1876

"442. R. crispus. L. (Lapathum cr. Lmk. Krausblättriger A.)
Wurzelstock spindelig-ästig, lichtbraun, innen röthlich. Stengel aufrecht, 1,5 — 3' hoch, steif, ästig, mit kurzen, aufrecht - abstehenden, einfachen Aesten, gefurcht, kahl oder nebst den Blattadern kurzhaarig-rauh, unterhalb und an den Furchen zuweilen rothgefleckt, oder nebst der ganzen Pflanze im Alter rothüberlaufen. Blätter gestielt, zierlich wellig gekräuselt, grasgrün, die untersten langgestielt, länglich oder länglichlanzettlich, stumpf oder spitz, an der Basis manchmal herzförmig, die folgenden kürzer gestielt, lanzettlich, die obersten lineal. Blattstiele rinnig. Blüthen in stengel- und astständigen Scheinquirlen an haarfeinen Stielchen von doppelter Länge des Perigons nickend. Scheinquirle: die unteren etwas entfernt, je mit einem Blatte gestützt, die oberen immer mehr genähert, meist blattlos, gedrungene, nur unterhalb beblätterte Trauben bildend, die in eine schmale, schlanke Rispe vereiniget sind. Fruchtklappen gross, über 2''' lang und fast eben so breit, rundlich - eiförmig oder fast herzförmig, netzaderig, stumpf, ganzrandig, selten einige an der Basis undeutlich gekerbt, jede eine Schwiele tragend, Schwielen röthlichgelb bis kirschroth, entweder alle 3 gross, sehr erhaben, oder manchmal 2 davon undeutlich ausgedrückt.
Juli — Aug.


Auf Wiesen, grasigen Hügeln, an Gräben, Wegen, Rainen, unter der Saat im ganzen Gebiete höchst gemein. Auf Aeckern ein von dem Landvolke gefürchtetes und Halbross benanntes Unkraut, vorzüglich über granitiger, sandiger oder kalkreicher Unterlage.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, II. Band (Seite 372), Linz 1876, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 01.02.2026

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