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Dach-Trespe

(Bromus tectorum)

V — VI Home trockene Ruderalstellen, Mauern
10 — 45 cm indigen LC
Rispe
Synonym: Anisantha tectorum. Hemikryptophyt, coll-mont. Die Granne ist länger als die Deckspelze. Die meist einseitswendige Rispe ist überhängend. Der Stängel unter der Rispe und die Rispenachse sind flaumig. Auch die Deckspelzen sind weichhaarig (Lit). Die häufige bis seltene Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Rispe
 
 
Habitus
Aufnahmen: 06.06.2021 Weißenkirchen

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1873

"96. B. tectorum L. (Dach-Tr.)
Wurzel faserig; Halme aufsteigend, 0,5 - 1,5' hoch, oberwärts feinflaumig; Blätter lineal, flach, sammt den Blattscheiden abstehend behaart, graugrün; Blatthäutchen fein zerschlitzt. Rispe 2—4" lang, locker, zuletzt einseitig überhängend; Aeste fädlich, weichhaarig, zur Fruchtzeit zusammengeschlossen, einseitig überhängend, meist ein Aehrchen tragend; Aehrchen lineal, 4—6" lang, graugrün, zuletzt oft violett angelaufen, 5—9blüthig, zottig, aus breiterer Basis gegen die Spitze zu breiter werdend; untere Klappe 1nervig, obere 3nervig; untere Spelze linealpfriemlich, 7nervig, aus 2theiliger Spitze begrannt, Granne gerade vorgestreckt, so lang als ihre Spelze, obere Spelze borstig gewimpert, Wimperborsten lang, abstehend.
Mai — Juni


An steinigen Abhängen, an Wegen, Rainen, Ackerrändern, auf Mauern, längs Häusern, sandigen Ufern gemein. Bei Linz am Donauquai. Fehlt in den Voralpengegenden."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, I. Band (Seite 81), Linz 1873, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 29.11.2025

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