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Grotte und Höhle

Beispiel: Grotte in der Bucht Valovine

1 Halbschatten und Schatten, 2 Grotteneingang, 3 finsterer Hauptteil, 4 hinterster Teil. In dieser Reihenfolge nimmt einerseits das Licht sehr rasch ab, anderseits auch die Wasserbewegung. Im hintersten Teil befindet sich sogar ein Schotterstrand, darüber ein kuppelartiger Dom.
 
Blick auf den Schattenbereich und den Grotteneingang, wo es nach rechts zu einem Durchgang führt und nach links um eine Kurve in die Tiefe der Grotte.
 
Beim Übergang vom besonnten Phytal zum Halbschatten- und Schattenbereich trifft man noch auf Braunalgenbüschel. Grünalgen und Rotalgen gedeihen hier nur in der Rasenschicht.
 
Im Schattenbereich vor dem Höhleneingang dominieren nun die Rotalgen (Corallina).
 
Beim Höhleneingang ist nur mehr wenig Licht vorhanden. Vertreter aus dem Pflanzenreich sind nur mehr Krustenrotalgen.
 
Mit Fackel oder besser starker Taschenlampe kann man tiefer in die Grotte eindringen.
 
Die Nierenschwämme haben hier am Höhleneingang noch eine Färbung, die von symbiontischen Algen herrührt. Als aktive Filtrierer können sie tiefer in die Grotte vordringen, selbst wenn dort die Wasserbewegung nicht mehr so stark ist. In einer großen Grotte wie die in Valovine reicht allerdings die Wasserbewegung bis ganz nach hinten zum Schotterstrand. Das ist in Höhlen etwas anders.
 
Regelmäßig begegnet man hier auch dem Roten Seestern.
 
Die Gelbe Krustenanemone kann man bereits am Höhleneingang unter Felsvorsprüngen entdecken. Die Nierenschwämme am Bild beginnen bereits auszubleichen, denn für die symbiontischen Algen ist bereits sehr wenig Licht vorhanden.
 
Vermehrt treten nun Hydroidpolypen auf. Es sind nur mehr wenige Krustenrotalgen zu sehen. Offensichtlich reicht das Licht, das vom Höhleneingang bis hieher durchdringt.
 
Tiefer in der Grotte ist der Nierenschwamm nun völlig ausgebleicht. Zwischen den Schwämmen unterschiedlicher Färbung erkennt man die dunklen Löcher der Steindattel im Fels.
 
Verschieden gefärbte Schwämme findet man hier. Es ist sinnlos, sie bestimmen zu wollen. Dafür ist die Microcosmus-Seescheide (Pfeil) leichter zu identifizieren.
 
Ganz hinten am Schotterstrand in der Grotte ist die Musterung auf den Steinen interessant: Es handelt sich um Hydroidpolypen, die Reihen bilden.