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Ruine Oberwallsee

Koordinaten: 48°22'5.83"N, 14° 3'33.84"E

Blick auf Oberwallsee
An der Abzweigung von der Mühllackener Straße zum Schlagerwirt kann man das Auto parken. Von hier geht es steil hinauf etwa 350 m zur Burgruine. Auf dem Foto erkennt man die spärlichen Überreste der Hauptburg und man sieht auch rechts das Dach eines Teiles der zu Wohnzwecken genutzten Vorburg. Diese kann man allerdings nicht besuchen.
 
Aufstieg zur Ruine
Der Aufstieg zur Ruine ist beschildert. Es handelt sich um einen schmalen, ziemlich steilen Pfad, der gutes Schuhwerk verlangt.
 
Hinweistafel
 
 
Aufstieg
Nach ein paar Meter Stolperpfad erreicht man die Ostseite der Kapelle.
 
Einsturzgefahr
Das Warnschild sollte man ernst nehmen und sich nordwärts (nach rechts) um die Reste des ehemaligen Palas bewegen.
 
Palas
Die Hauptburg ist arg verfallen Vom Burghof (links) sieht man auf die innenseitige Palasmauer (rechts von der ehemaligen Räumlichkeit aus gesehen). Ein Zugang zum Keller ist notdürftig abgesperrt - ich bin nicht hinein.
 
Ausschnitt
 
 
Palas innen
 
 
oberes Fenster
 
 
Kapelle
Rechts neben der Palasmauer schließt die Kapelle an.
 
Kapelle
 
 
Burghof, Kapelle
Links der Burghof. In den Ecken der Kapelle (rechts) sieht man Granitsäulen, die als Stütze für ein Kreuzrippengewölbe dienten.
 
östilche Kapellenmauer
Der einsturzgefährdete Bereich der Kapelle innen.
 
südliche Kapellenmauer
Aufnahmen: 23.08.2024
 
Von Georg Matthäus Vischer 1674 - Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet: Oberwallsee Vischer.jpg:, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18745834
 

Die Burg wurde ab 1364 von Eberhard von Wallsee (Hauptmann ob der Enns) errichtet. 1386 wurde die Pangraz-Burgkapelle angebaut. Wesentlich an der sogenannten "Schaunberger Fehde" beteiligt waren die Wallseer auf Habsburgischer Seite. Nach dem Aussterben der Wallseer ging die Burg in den Besitz der Schaunberger über, kam nach dem Tod des letzten Schaunbergers 1559 an diverse Verwalter und schließlich an die Starhemberger, welche die Ruine 1931 abtraten. Die Burg verfällt seit dem 18. Jahrhundert.

Quelle: Baumert, Herbert Erich, Grüll, Georg: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Mühlviertel und Linz. Birken-Verlag/Wien. 2. Auflage 1985, Seiten 61 — 64.

Wikipedia

 Letzte Bearbeitung 14.09.2026

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