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Clontallagh

(Cluain tSalach)

Koordinaten: 55°12'33.61"N, 7°49'3.93"W

Ferienhäuser in Clontallagh. Von der alten Siedlung ist nicht mehr viel zu sehen. Was einst bestand, ist meist als altes Haus nicht mehr zu erkennen. Lediglich die Lage der Kamine an den Häuserenden lässt auf ein ursprüngliches Haus schließen. Die Ferienhäuser sind stylisch, aber eben nicht original. Dennoch sind sie im Vergleich zu der "Hütte" links unten im Bild geradezu schmuck. Der Errichtung derartiger Hütten, oder Caravans, die aufgebockt, manchmal in Reih und Glied ganze Dörfer bildend die Gegend verschandeln, wird hoffentlich bald Einhalt geboten. Vor den Hütten dieser "Touristenslums", die sicherlich komfortabel eingerichtet sind, parken die Autos der Nordiren, die hier offensichtlich auf Sommerfrische sind und nach der Saison die Gegend verlassen.
Über Clontallagh erhebt sich der Gainne (sprich: Ganje), ein 207 m hoher Hügel, den man von hier aus auch besteigen kann, wenn man die allgegenwärtigen Zäune ignoriert und eine Stelle gefunden hat, an der man den Stacheldraht ohne Riss in der Hose überwinden kann.
 
 
 
Die kleinen Steinhäuschen markieren Ortszentren. Die Ortsnamen können sich nicht auf die Streusiedlungen beziehen, viel eher sind hier Gebiete, Täler, Hügel gemeint, auf denen sich Leute ansiedelten.
 
Das Singing Pub, das hier jeder "The Thatch" nennt, da es mit Schilf gedeckt ist. Selbstverständlich kann man hier auch Guinness oder Smithwicks trinken, das meist verkaufte Bier ist allerdings das Heineken.
Ein Ire forderte mich auf, den Satz "Cáide atá tú ag ól?" nachzusprechen. Als ich ihn endlich aussprechen konnte, antwortete er: "Heineken!". Alle lachten, bedeutet die Frage doch: "Was trinkst du?" Ich brauchte der Aufforderung aber nicht Folge leisten, denn er hatte noch ein volles Pint vor sich.
 
Das Wetter hier ist im wahrsten Sinne des Wortes wechselhaft. Regen und Sonnenschein können einander innerhalb weniger Minuten abwechseln und das mag einen dieser überwältigenden Phänomene eines überspannenden Regenbogens ergeben.
 
Blick zur Mündung der Mulroy Bay in den Atlantik im Norden. Die Mulroy Bay zieht etwa 20 km nach Süden bis Milford, ein zweiter, rechter Arm reicht fast bis zur Nordküste der Halbinsel Fanad, ohne den Atlantik zu erreichen.
 
Die Mulroy Bay in südöstlicher Richtung. Mittig das Inselchen Inishfaugh, rechts daneben Island Reagh und dahinter die etwas gestreckte Island Roy. Links von der Mitte erkennt man die Brücke über die Mulroy Bay, die den Weg nach Fanad erheblich abkürzt.
 
Plötzlich trifft man bei einer Kurve auf diesen Aufschluss: Metadolerit. Hier ein geologischer Überblick.
 
Felsen aus metamorphem Gestein pelitischer Natur aus dem Präkambrium (vor mehr als 550 Mio Jahren). Am Bild Gestein der Upper Falcarragh Pelite Formation. Die Hügel und Berge von Donegal entstanden während der kaledonischen Gebirgsbildung (vor 470 - 395 Mio Jahren). Der Großteil von Rosguill besteht aus diesem Material, nur im Norden der Halbinsel ist der Granit des Fanad-Plutons anzutreffen.
 
Vegetation am Straßenrand am Weg nach Glenoory (Auflistung der Pflanzen siehe dort).
Aufnahmen: 17. - 27.07.2017
 
Interessant ist der Besuch des Friedhofes von Mevagh. Hier befinden sich die Ruinen einer Kirche aus dem 11. Jhdt.
 
Bemerkenswert das uralte Steinkreuz, das mit St. Colmcille in Verbindung gebracht wird.
Aufnahmen: 21.07.2017
 
Bei der Abzweigung nach Mevagh befindet sich dieses in eine Steinmauer integrierte, alte Steinkreuz.
 
Früh morgens um 07:30 Uhr am Weg zum Friedhof
 
Steinmauern, Hecken und Rushes
 
Ferienhäuser in Clontallagh und die Straße von Mevagh hinauf zur Streusiedlung
Aufnahmen: 16.04.2019

Aufgefallen im April

Gänseblümchen Schlängel-Schaumkraut
Erd-Primel Hain-Veilchen
Schlehe Gegenblatt-Milzkraut
Groß-Sternmiere Jakobs-Greiskraut
Gewöhnlich-Greiskraut Acker-Gänsedistel
Märzenbecher Ruprechtskraut
Erdrauch Gewöhnliche Pestwurz
Scharbockskraut Wald-Geißblatt
Efeu Atlantisches Hasenglöckchen