Geologische Einheiten > Böhmisches Kristallinmassiv

Böhmisches Kristallinmassiv

Zum Böhmischen Kristallinmassiv zählen: Das Mühlviertel, der Sauwald (von Passau bis Schärding im Westen und dann nach Osten bis zum Eferdinger Becken), Kürnberg und Freinberg bei Linz, das Waldviertel (bis Pulkau, Eggenburg), vom Strudengau links (Wachau) und rechts der Donau (Dunkelsteiner Wald) bis Krems.
Man teilt das Massiv in das Moldanubikum im Westen und das Moravikum im Osten. Das Moravikum wurde vom Moldanubikum überschoben.
 
Entstehung: Während der Variszische Gebirgsbildung vor etwa 350 Mio Jahren. Es wurden die "Karbonischen Alpen" als gigantische Schweißnaht zwischen Nord- und Südkontinenten geformt, wodurch der Superkontinent Pangäa entstand.
Grafik verändert und vereinfacht nach Schönenberg/Neugebauer: Einführung in die Geologie Europas.
Dunkelgrau: Metamorphe Gesteine, violett: Plutonite. Die grüne Fläche stellt die Alpen-Karpatenfront dar.
 
Der österreichische Anteil liegt gänzlich im Bereich des Moldanubikums. Ein Großteil wird vom Südböhmischen Pluton eingenommen: Weinsberger Granit und dessen Übergänge zum Grobkorngneis und die jüngeren Magmennachschübe wie Mauthausener Granit, Freistädter Granodiorit und Eisgarner Granit.
Weiter zum oberösterreichischen Anteil

 

zurück