Buzet

Koordinaten: 45°24'30.84"N, 13°57'58.39"E

Blick auf Buzet aus dem Tal der Mirna. Rechts unterhalb des Stadtberges erkennt man eine Friedhofskirche mit einigen dunklen Zypressen. Auf gleicher Höhe befindet sich ein Parkplatz, von dem man ein paar Stufen zum Vela Vrata (großes Tor) hochsteigt.
 
 
Zunächst ein kleiner Rastplatz mit Brunnen, den man besser nach der Besichtigung der Trüffel-Stadt besucht. In der Umgebung gibt es überall Trüffel und jede Stadt will "die Trüffelstadt" sein. Für mich ist das aber Motovun.
 
 
Das Große Stadttor aus 1547 im Süden.
 
 
Schon in der Bronzezeit existierte hier ein Kastelliere, auf dem später die Römer die Siedlung Pinguentum errichteten. Nach dem Weströmischen Reich folgte das Byzantinische Reich, die Franken und die Karolinger regierten hier und schließlich endete wie beinahe jede Stadt in Istrien bei den Patriarchen von Aquileia (denen wurde alles immer geschenkt). Der Markuslöwe verrät die Venezianische Herrschaft ab 1412.
 
 
Das Große Tor von der Stadtseite her gesehen. Von hier aus geht man die Promenade Vladimira Gortana entlang mit ihren schmucken Cafés und Restaurants.
 
 
Von der Ulica Petra Flega ist es nicht mehr weit hinauf zur Kirche von Buzet. Am Gebäude rechts lässt sich noch die Herrlichkeit aus der k.u.k. Monarchie erahnen.
 
 
Die Pfarrkirche ist der Heiligen Jungfrau Maria geweiht und wurde 1784 erbaut. Der dazugehörige Glockenturm ist noch jünger. Das Innere der Kirche wirkt frisch und zeigt viele Gemälde, die 1927 anlässlich einer Renovierung entstanden sind. Jedes Gemälde wurde von einer (wahrscheinlich reichen) Familie gespendet.
 
 
 
 
 
Im Norden der Stadt liegt die an sich alte Kirche des Hl. Georg, die mir aber nicht wirklich ablichtenswert erschien, lediglich das Glockentürmchen hat seinen Reiz. Ach wie nett muss das aussehen, wenn die Lichterkette brennt! Anbei gibt es aber Aussichtsplätze, die man unbedingt besuchen muss.
 
 
Die Aussicht in nordwestliche Richtung hinüber zu den Kalkzügen des Tschitschenbodens. Knapp darunter verläuft die Bahnlinie und in der Verlängerung der Straße in der Bildmitte liegt am Horizont der Take off "Zavoj".
 
 
Blick vom Aussichtsplatz neben der Kirche des Hl. Georg auf die Stadt.
 
 
Der Große Brunnen (Vela šterna) am gleichnamigen Platz. Eine Frau hatte ihre Teppiche über die Mauern gelegt und mit viel Schaum den Osterputz verrichtet. Daher konnte ich nicht die gesamte Anlage fotografieren. Eine uralte Zisterne noch immer in Gebrauch - so, wie es sich gehört.
 
 
Ein Markuslöwe ziert die Innenseite der Zisternenmauer.
 
 
Am oberen Ende des Platzes der Großen Zisterne steht ein Renaissancehaus, das just am Tag unseres Besuchs mit zu trocknender Wäsche dekoriert war. Obendrein störte das Gerüst auf der linken Bildseite.
 
 
Das Kleine Stadttor (Mala Vrata) am Westrand der Stadt.
 
 
Unweit des Kleinen Tores befindet sich die Kleine Zisterne außerhalb der Stadt. Über ein nicht verschlossenes Gatter kann man zu ihr hinuntersteigen.
 
 
Um den freundlichen Markuslöwen mit geöffnetem Buch zu fotografieren, muss man sich schon auf den Boden setzen.
 
 
Ein schöner Panoramaweg führt zurück zum Großen Tor. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Mirnatal.
 
 
Hinter den Feldern verengt sich das Tal, die Mirna fließt nach links durch die Enge, quasi ein "Mirna-Durchbruch". Auch die Straße nach Motovun folgt dem Verlauf der Mirna. Nach wenigen Kilometern erreicht man die Abzweigungen nach Petrapilosa und Sovinjak.
Quelle: Wikipedia
Aufnahmen: 10.04.2017