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Auge

(Kaninchen)

Vom Ziliarkörper ziehen die Zonulafasern (hier nicht zu sehen) zur Linse (dienen der Akkomodation) und grenzen damit die hintere Augenkammer ab. Als Verlängerungen der Aderhaut bildet die Iris (hier als angeschnittene Lappen) eine Blende.
Die durchsichtige Hornhaut (Cornea) und ihr schichtenförmiger Aufbau. Der dicke Hornhautkörper besteht aus kollagenen Fibrillen, zwischen denen Keratozyten eingelagert sind (dunkle Pünktchen).
 
Aus dem hinteren Bereich des Augapfels.
Vielleicht ein wenig verwirrend: Außen = vom Zentrum des Augapfels am weitesten entfernt. "Innen" bedeutet daher nicht wie weit innen im Körper liegend!
Das Licht passiert zuerst die Nervenfaserschicht. Das sind die hier quer geschnittenen Axone der Ganglienzellschicht. Diese Axone vereinigen sich zum Sehnerv (Nervus opticus). Die Ganglienzellen erhalten die Impulse von den Zellen der äußeren Körnerschicht. Das sind in der Hauptsache bipolare Nervenzellen. Ein Pol (Axon) ragt in die innere plexiforme Schicht. Hier befinden sich die Synapsen zu den Ganglienzellen. Der andere Pol ragt in die äußere plexiforme Schicht, in der sich die Synapsen zu den Rezeptorzellen befinden. Die äußere Körnerschicht besteht aus den Zellkörpern der Sinnesrezeptoren, der Stäbchen und Zäpfchen, deren Innen und Außenglieder eine weitere, im Lichtmikroskop nicht besonders gut auflösbare Schicht darstellen.
Bei etwa 100facher Vergrößerung: Die dunklen Linien in der inneren plexiformen Schicht sind Stützfasern der Müllerschen Stützzellen. In der Schicht der Stäbchen und Zäpfchen kann man ebenfalls zwei Schichten unterscheiden: Die dunkle Innenschicht (der mitochondrienreiche Teil) und die helle Außenschicht (mit den Sehpigmenten in Membranstapeln). Hier entsteht das Rezeptorpotential entsprechend dem auftreffenden Licht und wird an die bipolaren Zellen und von da an die Ganglienzellen weitergeleitet.